Text 2 Apr. 3 Anmerkungen Hinter den Kulissen des Heimcafés

Hinter den Kulissen des Heimcafés

Ich, Arash Zehforoush, ehemaliger offizieller Lektor an der Universität und Journalist, möchte mich hiermit bei allen politischen Flüchtlingen, und besonders bei denjenigen aus dem Iran, dafür entschuldigen, dass ich einen Artikel im Heimfocus (Ausgabe Nr. 9; 2012) veröffentlicht habe.

Diese Veröffentlichung meines Artikels im Heimfocus stellt den größten Fehler im Verlauf meines intellektuellen Schaffens dar und ich schäme mich dafür sehr. Denn es scheint zum Konzept dieses Magazins zu gehören, Texte zu veröffentlichen, die explizit gegen iranische Flüchtlinge gerichtet sind, wie z.B. ein Text von Navid Zabihi und dessen Ehefrau Renate Stahl beweist:

An dieser Stelle möchte ich meinen Auber Schülern ein besonderes Kompliment aussprechen. Trotz ihrer relativen Abgeschiedenheit im Landkreis Würzburg sind sie absolut motiviert und immer dabei, wenn es ums Lernen geht. Ich wünschte mir vielleicht nur noch, dass auch mehr Frauen zum Unterricht kommen. Aber dass ihr ‘Wunschland’ Deutschland keine Geschlechtertrennung zelebriert, werde ich auch noch in ihre Köpfe bringen.

Allerdings geht die Tendenz in der Würzburger GU leider in genau entgegengesetzte Richtung. Hier erscheinen fast nur noch die Frauen zum Unterricht, da die iranischen Männer in der Würzburger Großstadt wohl andere Anreize gefunden haben, ihr Taschengeld von 40€ loszuwerden. Schade um eine verpasste Chance, eigentlich um den Schlüssel zur Zukunft an sich. Eine Chance, nach der sich so viele andere vergeblich sehnen. Man muss es einmal erwähnen: Es sind nicht immer die anderen schuld, wenn man nicht voran kommt. Solche Entwicklungen können dann allerdings auch stark an der Motivation des Lehrers kratzen. Aber es gibt zum Glück ja auch AUB!“ (Navid Zabihi, Renate Stahl: Deutsch-Unterricht in der Gemeinschaftsunterkunft in Aub Aub? Wo, bitte, ist Aub?; Heimfocus Nr. 9; 2012)

Zunächst möchte ich ein paar Überlegungen zu diesem Zitat anstellen:

  1. Ich möchte Navid Zabihi und seine Frau Renate Stahl darauf aufmerksam machen, dass die iranischen Flüchtlinge, wie alle anderen Flüchtlinge auch, nicht nur ein monatliches Taschengeld von 40€ zur Verfügung haben, sondern ganze 40,90€ erhalten!

  2. Wäre es da nicht ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man den Flüchtlingen statt diesem enormen Betrag, nur noch die Hälfte, also 20€ aushändigen würde? Oh, Entschuldigung, ich meinte natürlich 20,45€!

  3. Eine weitere Möglichkeit wäre doch, die Flüchtlinge nicht länger in der Nähe größerer Städte unterzubringen und dies nicht nur im Falle Würzburgs, sondern Bundesweit. Das Heim der iranischen Flüchtlinge Würzburgs sollte wie das der Flüchtlinge aus Aub sein: fernab jeglicher größeren Städte und nach Möglichkeit ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Ich finde hierfür könnte man sie doch in abgelegenen Wäldern oder kleinen Dörfern ansiedeln.

  4. Die iranischen Flüchtlinge sollten doch, angesichts ihrer momentanen Lage, diese 40€ zu schätzen wissen und sich darüber im klaren sein, dass es nur an ihnen liegen kann, wenn sie den Wert der qualitativ hochwertigen Deutschkurse des Navid Zabihi nicht erkennen und diesen „Schlüssel zur Zukunft“ nicht wahrnehmen.

Natürlich ist Navid Zabihi ein Kenner seines Fachs, ganz besonders des Faches Deutsch. Das liegt wohl auch daran, dass er auf eine gute Ausbildung, was seine unzähligen Auszeichnungen belegen, sowie auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Spracherziehung zurückgreifen kann. Um sich von seinem Wissen, seinen Fähigkeiten und seinen Unterrichtsmethoden selbst zu überzeugen, genügt es, einmal einen seiner Kurse aufzusuchen. So kann es in seinem Unterricht schon mal passieren, dass Navid Zabihi – während er seinen Schülern die Zahlen näherzubringen versucht -, auf die Frage, wie man sich bei einem Dönerimbiss um einen Job bewirbt, diesem Schüler eine Anleitung gibt, wie er einen Arzt auf seine Rückenschmerzen aufmerksam machen kann. Kurzum: sein Unterricht ist bestens strukturiert und gut durchdacht. Hierzu könnte man auch einen seiner engsten Freunde, den weltbekannten Künstler, schillernde Persönlichkeit aus dem Iran, wie auch ehemaligen Universitätsprofessor und heutigen Layouter des Heimfocus-Magazins, Maneis Arbab (alias Mohammad Hossein Tehrani), der rein zufällig die Kurse seines Freundes auch nicht besucht, befragen.

Und es würde sich auch lohnen, auf Herrn Wahid Feizy, eine weitere herausragende Persönlichkeit, von dessen umfangreichen Qualifikationen man sich in seinem Lebenslauf überzeugen kann, noch etwas einzugehen. Was in seinem Lebenslauf wohl nicht nachzulesen sein wird, ist, dass Herrn Wahid Feizy seitens der Flüchtlinge aus der GU Würzburg, aufgrund der Qualität seiner Deutschkurse in diesem Heim, ein Hausverbot erteilt wurde. Natürlich waren diese noch weit unter dem Niveau der Kurse, wie sie Navid Zabihi anbietet.

Warum sind diese politischen Flüchtlinge, besonders die männlichen, nur so furchtbar undankbar und verbauen sich mit ihrem inakzeptablem Verhalten selbst die Zukunft, wie Navid Zabihi und seine Frau behaupten?

All die oben genannten Personen möchte ich hiermit nochmal daran erinnern, dass eine unserer Forderungen, wie wir sie auf der Demonstration am 13.02.12 skandierten, lautete, dass wir regelmäßige und vor allem standardisierte Deutschkurse fordern und wir betonten in unserer Resolution für diese Demonstration, dass das Erlernen der deutschen Sprache den ersten Schritt im Integrationsprozess darstellt.

Diese Demonstration war im übrigen diejenige, welche seitens einiger der „sozial Engagierten“ nicht nur boykottiert, sondern auch massivst sabotiert wurde. So drängte es beispielsweise Herrn Wahid Feizy, schweißgebadet von Raum zu Raum in der GU zu poltern um einen Propagandazug gegen die Demonstration durchzuführen, indem er jedem erzählte, dass sich die morgige Demonstration nur um die politischen Flüchtlinge drehe, sie außerdem von Kommunisten organisiert und instrumentalisiert wird und eine Teilnahme daran eine große Sünde sei. Gegen diese Demonstration wurde, mit dem Zweck, die Verantwortlichen zu isolieren und zu diskreditieren, so mancher Plan geschmiedet und dabei schreckte man auch nicht vor unmoralischen Mitteln zurück. Selbst einen Tag vor der Demonstration bemühte man sich, nicht ohne Erfolg, darum, einen Artikel in der Mainpost zu veröffentlichen, in welchem geschrieben stand, dass das Heimcafé, neben anderen Gruppen, nicht an besagter Demonstration teilnehmen werde. Warum? Handelten sie so, weil sie solche Unternehmungen grundsätzlich ablehnen und sie in Wirklichkeit überhaupt keine Änderungen wollen, gar Angst um ihre Gelder bei eintretendem Erfolg haben? Oder Handelten sie so, weil sie nicht die führende und tonangebende Gruppe bei dieser Aktion waren und auf ihre Kontrahenten eifersüchtig sind?

Wir sollten uns nun einem weiteren Problem bezüglich des Heimfocus widmen:

Nach dem Selbstmord Mohamad Rashepars, war es nicht sein Bild, welches das Cover des Heimfocus, das als Stimme der Flüchtlinge und ganz besonders der Flüchtlinge der GU gedacht war, zierte, sondern dasjenige von Navid Zabihi, welcher zusammen mit Maneis Arbab und ein Paar Flüchtlingen in der Innenstadt Würzburgs zu sehen ist. Mehrere Male lässt sich sein Gesicht in diesem Magazin finden, wobei es doch der Selbstmord Mohamad Rashepbars sein sollte, welcher in den Vordergrund hätte gerückt werden müssen.

Hat man es sich so vorzustellen, dass die Redaktion des Heimfocus, wie auch dessen Herausgeberin Eva Peteler, die dort publizierten Texte nicht lesen und ihnen auch die dort abgedruckten Bilder egal sind? Oder verhält es sich vielleicht so, dass die Redaktionsmitglieder des Heimfocus für eins, zwei Jahre, oder gar auf Lebenszeit gewählt werden und dies unter der Voraussetzung, dass sie dem Diktum der Herausgeberin fraglos Folge leisten?

Und was Frau Peteler betrifft, frage ich mich außerdem, ob sie, als Organisatorin des montäglichen Treffens des Heimcafés, bei dem sie die Asylbewerber der GU Würzburg dazu aufruft, ihren Namen auf ein Stück Papier zu schreiben um bei einem Gewinnspiel eine Busfahrkarte oder aber auch mal ein Fahrrad gewinnen zu können, in einer solchen Situation als Asylsuchender, selbst ihren Namen auf einen Papierzettel schreiben würde um einen Preis zu gewinnen? Oder würde sie sich vielleicht doch, so wie ich, zutiefst erniedrigt fühlen und dies als eine derartige Herabsetzung erfahren, wie ich sie bereits regelmäßig an zwei weiteren Tagen in der Woche erlebe, wenn ich auf die Herausgabe meines Essens in einer langen Schlange warten muss?

Ist ihre Antwort nein, so frage ich mich, warum sie so mit uns umspringt? Wenn sie dies damit zu rechtfertigen versucht, dass die Mehrheit der Asylsuchenden nichts gegen diese Methode einzuwenden hat und sie dies sogar fröhlich stimmt, so möchte ich ihr sagen, dass es ihre Pflicht ist, diesen Asylsuchenden die Möglichkeit zu geben, sich ihres Verstandes zu ermächtigen um derlei Ambitionen zu durchschauen, in denen Leute durch ihr „Engagement“ sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen suchen. Sollte es nicht die Aufgabe einer jeden Erziehung wie Bildungsarbeit sein, dass ein Mensch seine Würde erfährt und über seine Rechte aufgeklärt wird? Ist es nicht eine solche Selbstermächtigung, welche einen wesentlichen Teil der Integration ausmacht?

Natürlich möchte ich hiermit nicht jeden, der sich im Heimcafé engagiert, kritisieren. Dies tat ich weder in der Vergangenheit, noch heute und ich beabsichtige es auch in Zukunft nicht zu tun, denn es gibt sehr wohl progressive Menschen und auch Gruppen, wie die Antira, die am Heimcafé teilnehmen. Diese Menschen sind für mich enge Freunde, für deren verdienstvolles Tun ich überaus dankbar bin!

Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich mir darüber sehr wohl im Klaren bin, dass diese Personen, welche ich hier öffentlich kritisiert habe, sehr gute Beziehungen haben und ich als politischer Flüchtling keine Lobby hinter mir versammeln kann. Doch die Wahrheit über all dies musste dennoch einmal gesagt werden!

Arash Zehforoush

PDF: http://www.scribd.com/doc/87636928/Hinter-Den-Kulissen-Des-Heimcafes-Arash-Zehforoush

Link 21 März 2 Anmerkungen Die fette Unke der Wahrheit: Pressemitteilung seitens iranischer Asylbewerber der Stadt Würzburg (Bayern, Deutschland)»

hankythewanky:

Wir sind einige der in Würzburg ansässigen iranischen Asylbewerber, die nach Deutschland flüchten mussten, um ihr Leben zu retten. Nun sehen wir uns hier vor das letzte Mittel gestellt und treten am 19.03.2012 in den Hungerstreik, damit man uns endlich hört und uns ein menschenwürdiges Leben…

https://www.facebook.com/pages/Solidarit%C3%A4t-mit-den-Bewohnern-des-Asylbewerberheims-W%C3%BCrzburg/232568653495872

https://www.facebook.com/GUStreik

Video 5 März 10.749 Anmerkungen

onlyaabutxxx:

Man stelle sich mal vor, junge Menschen würden diese starke moralische Empörung empfinden, weil zuallererst der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist. Aber Menschen, das mögen die Lebensreformer am aller wenigsten.

(Quelle: xvxavier)

Zitat 5 März 10 Anmerkungen
In Ländern, wo die Bürger noch eine leise Erinnerung daran haben, wie sie selbst zur Macht gekommen sind […] besitzt man ein relativ klares Bewußtsein vom gewalttätigen Charakter aller Politik. Man hat also keinen Grund, es zu verleugnen, daß der Staat ein Machtapperat mit Machtmittel ist; man hat keinen Grund, den Gewaltapparat als Kommunikationsgemeinschaft solidarischer Demokraten zu verkaufen. Unter der Voraussetzung nun, daß der Staat sich zur Gewaltausübung als seinem legitimen Recht bekennt, ist es auch legitim, seine Macht anzugreifen und erobern zu wollen. Legal ist der Versuch freilich noch lange nicht, und er ist mit beträchtlichen Risiken verbunden, weil der Staat wiederum das Recht besitzt, sich nach Kräften zu wehren. Obgleich der Versuch, das Gewaltmonopol des Staates zu brechen, überall mit mit äußerster Härte verfolgt wird, wird er doch nirgends so sehr wie in Deutschland als Todsünde empfunden, welche den Täter disqualifiziert als amoralisches Monster.
— Wolfgang Pohrt, Amnestie, in: derselbe, Zeitgeist, Geisterzeit, Berlin 1986, S.159 f. (via pumpgun-jack)
Foto 4 März 45 Anmerkungen 
Mit der Deportation begann die Schnäppchenjagd
Vor aller Augen: Neu entdeckte Fotos aus Lörrach von  1940 zeigen, wie sich die Nachbarn das Eigentum der abtransportierten  Juden aneigneten.

Mit der Deportation begann die Schnäppchenjagd

Vor aller Augen: Neu entdeckte Fotos aus Lörrach von 1940 zeigen, wie sich die Nachbarn das Eigentum der abtransportierten Juden aneigneten.

via Kotstulle.
Foto 4 März 1 Anmerkung Lustige Sekten XXVII:Die Church of Euthanasia

Lustige Sekten XXVII:

Die Church of Euthanasia

Zitat 24 Febr. 16 Anmerkungen
Ich erinnere mich oft in intellektuellen und persönlichen Gesprächen den Vorwurf gehört zu haben, man kann doch nicht immer kritisch sein, man muß auch mal konstruktiv sein. Wir waren immer das Skandalon, der Störenfried.
[…]
Genau das Negative war das Positive, dieses Bewußtsein des Nichtmitmachens, des Verweigerns; die unerbittliche Analyse des Bestehenden, soweit wir jeweils dafür kompetent waren, das ist eigentlich das Wesen der kritischen Theorie.
— Leo Löwenthal, 1980: Mitmachen wollte ich nie. Ein autobiographisches Gespräch mit Helmut Dubiel, Frankfurt am Main. (via kotstulle)
Link 24 Febr. 5 Anmerkungen Once Upon a Time in Tehran»

morgenthau:

Photos of a swinging Iran when the skirts were short, the dance was the twist, and America wasn’t Enemy No. 1.

via Kotstulle.
Zitat 24 Febr. 18 Anmerkungen
Dem Halbgebildeten verzaubert alles Mittelbare sich in Unmittelbarkeit, noch das übermächtige Ferne. Daher die Tendenz zur Personalisierung: objektive Verhältnisse werden einzelnen Personen zur Last geschrieben oder von einzelnen Personen das Heil erwartet.
— Theodor W. Adorno, Theorie der Halbbildung, GS Bd. 8, S. 118 (via kotstulle)
Zitat 23 Febr. 24 Anmerkungen
Mitgefühl und Liebe zu Leidenden ist bequemer als Liebe zum Denken. Daher machen sie sich mit Bewundernswertem, obschon falschgerichtetem Eifer sehr ernsthaft und sehr gefühlvoll an die Arbeit, die Übel, die sie sehen, zu kurieren. Aber ihre Mittel heilen diese Krankheit nicht: sie verlängern sie nur. Ihre Heilmittel sind geradezu ein Stück der Krankheit.
— Oscar Wilde, Sozialismus und die Seele des Menschen (Ein Essay Aus dem Englischen von Gustav Landauer und Hedwig Lachmann), 1891, S.7-8 (via electronic-riot)
Text 22 Febr. 3 Anmerkungen

Es gibt nichts Harmloses mehr. Die kleinen Freuden, die Äußerungen des Lebens, die von der Verantwortung des Gedankens ausgenommen scheinen, haben nicht nur ein Moment der trotzigen Albernheit, des hartherzigen sich blind Machens, sondern treten unmittelbar in den Dienst ihres äußersten Gegensatzes. Noch der Baum, der blüht, lügt in dem Augenblick, in welchem man sein Blühen ohne den Schatten des Entsetzens wahrnimmt; noch das unschuldige Wie schön wird zur Ausrede für die Schmach des Daseins, das anders ist, und es ist keine Schönheit und kein Trost mehr außer in dem Blick, der aufs Grauen geht, ihm standhält und im ungemilderten Bewußtsein der Negativität die Möglichkeit des Besseren festhält. Mißtrauen ist geraten gegenüber allem Unbefangenen, Legeren, gegenüber allem sich Gehenlassen, das Nachgiebigkeit gegen die Übermacht des Existierenden einschließt. Der böse Hintersinn des Behagens, der früher einmal auf das Prosit der Gemütlichkeit beschränkt war, hat längst freundlichere Regungen ergriffen. Das Zufallsgespräch mit dem Mann in der Eisenbahn, dem man, damit es nicht zu einem Streit kommt, auf ein paar Sätze zustimmt, von denen man weiß, daß sie schließlich auf den Mord hinauslaufen müssen, ist schon ein Stück Verrat; kein Gedanke ist immun gegen seine Kommunikation, und es genügt bereits, ihn an falscher Stelle und in falschem Einverständnis zu sagen, um seine Wahrheit zu unterhöhlen. (…) Einig sein soll man mit dem Leiden der Menschen: der kleinste Schritt zu ihren Freuden hin ist einer zur Verhärtung des Leidens.

Text 14 Febr. Würzburg nach dem Flüchtingsprotest.

schaft euch nach Hause
wenn es euch hier nicht gemütlich genug ist. Ein “…eindeutiger Fall von Folter” …so eine Aussage ist eine einzige Frechheit einem Land gegenüber,
welches -wie auch immer- vor Verfolgung Schutzt bietet ! Und jeder der sich so sooooo Sorgen macht, soll einen bei sich aufnehmen.
Ich habe schon einmal erwähnt, dass es einige in der Unterkunft gibt, die längst aufgefordert sind dort auszuziehen….also bitte!

Wir sollten jeden Bewerber aufnehmen dem es in seinem Heimatland nicht mehr gefällt.
Platz haben wir genug.Der Würzburger Hotelturm wird doch auch bald fertig.
Und für jeden einen Leihwagen zu besorgen dürfte auch kein Problem sein.

Kann es nicht mehr hören
Die gehen mir ganz schön auf den Wecker. Man sollte alle heimschicken.
Die werden hier eh zu sehr verhätschelt.

“Unser Komfort in Sachen Demokratie hat den Selbstmord nur verzögert.
Die Umstände dass seine Schwester da, seine Eltern da und er hier Leben muss, hat ihn den Rest gegeben.
Wir können aber nicht der Messias für die ganze Menschheit sein! Das müssen auch alle lernen!
Einer meiner Freunde hat sich auch erschossen! Und dem ging es gut! Warum? Weiß kein Mensch! “

“Was soll das?
keiner hat gerufen, das diese Leute zu uns kommen. Demonstriert mal in diesen Ländern. “

“vollkommen recht mit Lagerpflicht
niemand wird gezwungen unseren Sozialstaat in Anspruch zu nehmen und sich den deutschen Gesetzen unterzuordnen. “

“nicht mehr normal
sollen wir die ganze Welt retten ?
wo wären wir Deutsche, wenn wir unser Land nicht mehr so aufgebaut hätten ?
und arbeiten doch mehr wie jeder andere….
und dann will jeder kommen. Es reicht !”

“Die Asylbewerber werden doch nicht gezwungen zu uns zu kommen.Wenn ihnen als Asylbewerbewerber etwas nicht paßt können sie
 ja in dem Land bleiben wo her sie gekommen sind. Vielleicht ist dann alles bestens für die Leute !!!!!!!!! “

http://www.mainpost.de/regional/franken/Suizid-im-Asylheim-Protest-und-Trauer-auf-der-Strasse;art1727,6615093

ergänzend, ein artikel von 2009 aus dem hype: http://letzterhieb.blogsport.de/2009/08/13/wuerzburger-lagerphantasien/

Zitat 9 Febr. 16 Anmerkungen
Unter Wutbürgern ist Kapitalismuskritik nur als Karikatur zu haben: als Lobbykritik nämlich. Lobbyismus aber, also das Verfolgen eigener Interessen in einem kapitalistischen Universum, ist der deutschen Ideologie, der es immer ums halluzinierte Großeganze geht, seit jeher besonders suspekt. Ralf Schröder hat diese Haltung treffend charakterisiert: “Man halluziniert den Apparat der staatlichen Verwaltungen und Parlamente als bloße und damit neutrale Form, die recht ordentlich und auch im Sinne des Gemeinwohls funktionieren würde, sobald alle Staatsbürger gleichberechtigt und öffentlich ihre Anliegen hineinkommunizieren dürften. Aus der Perspektive des lobbykritischen Betriebskindergartens können die Erfordernisse der Kapitalverwertung alle anderen Ansprüche nur deshalb beständig dominieren, weil ihre Agenten über einen kurzen Draht zu den ‘Entscheidungsträgern’ verfügen”
[…]
Die reale Ohnmacht der Menschen angesichts der Vormacht der Verhältnisse, in denen sie leben, drängt Wutbürger aber nicht nur zur Identifikation unmittelbar “Schuldiger”, sondern auch zur Durchsetzung des “Volkswillens”.
Auch mit Blick auf Stuttgart waren viele Linke mal wieder regelrecht “vom Volk besoffen” und vergaßen jede Kritik, sobald sich die geliebten Massen auf die Straße begaben. “Direkte Demokratie” – ja, du meine Güte! Wo einem doch bei klarem Verstand vor dem
“Prinzip Volksentscheid” unter den obwaltenden Umständen nur grausen kann. Die Zustimmungswerte für Thilo Sarrazin, die Schweizer Abstimmungen übers Minarettverbot und die “Ausschaffung krimineller Ausländer” – schon vergessen? Ob sich nun, nach der Stuttgarter Lektion in direkter Demokratie, bei diesen Linken Ernüchterung einstellt?
[…]
Kritik, die der Gesellschaft an die Substanz geht, hat es naturgemäß schwer: Sie nötigt zur mühsamen Auseinandersetzung mit abstrakten Verhältnissen und findet keinen Trost im Positiven. Doch Wutbürger/innen scheuen die vorbehaltlose Kritik, sie möchten das rettende Ufer des gleichwohl Machbaren nicht aus den Augen verlieren.
— 

http://www.tueinfo.org/cms/node/19951

Aus “Bevor die WutLinken wieder in Stuttgart für den Juchtenkäfer demonstrieren” von Lothar Galow-Bergemann in Konkret 1/2012

(via kayohkayn)

Text 9 Febr. 1 Anmerkung

در اولین ساعات بامدادی بیست و نهم ژانویه، در هایم پناهجویی ورتسبورگ در ایالت بایرن آلمان، یکی از پناهجویان با ملحفه خود را از پنجره اتاق حلق آویز کرد و به تلاش اش برای یافتن امکانی برای زیستن به مثابه یک انسان در جامعه بشری پایان داد. اما محمد رهسپار، اولین و تنها دردمندی نیست که ظلم حاکم بر سرزمین محل اقامتش و رنج مهاجرت پر خطرش با ستم ناشی از سیستم حاکم بر سرزمینی که به آن پناه آورده است پیوند می خورد و به عنوان پناهجو در برزخی قرار می گیرد که مجموعه ای از بلاتکلیفی و سردرگمی، نگرانی و ترس از بازگشت به وطن، محدودیت های بهداشت، غذا، درمان، … و محرومیت های غیر انسانی، اهانت و تحقیر، … ستمی مضاعف را بر وی که درد دوری از خانه و خانواده، افسردگی و تنهایی و خاطرات دردناک گذشته و … بخشی از زیست روزانه اش شده است، تحمیل می کند تا جایی که جانش را به لبش می رساند … .

اما چه باید کرد؟ مسلما پاسخ، فرو خوردن خشم و تحمل ستم روزمره و مداوم نیست، از طرفی مظلوم نمایی برای جلب توجه و عنایت دیگران، در جهت کسب کمک های مقطعی “بشردوستانه” نیز در شرایط موجود تغییری ایجاد نمی کند. در برابر ستم - فارغ از زمان و مکان اعمال آن - باید ایستاد و مبارزه کرد. باید با سر دادن فریاد اعتراض، ستم پنهان شده در ژست حقوق بشری  اتوریته ریاکار را تا حد ممکن عریان کرد و در جهت تغییر تلاش کرد. پناهجویی که با ترک دیار خود و مهاجرت به سرزمین متعهد به “حقوق بشر”، به جایگاهی که مد نظرش بوده دست نیافته است، باید برای ایجاد امکان زندگی در جایگاه انسانی، خود قدم بردارد.

قدم اول برای شکل دهی مقاومت در برابر ستم، پیوند یافتن بدن های رنجور ولی معترض پناهجویان است. زندگی جمعی در هایم ها و کمپ ها، نقطه قوت همه پناهجویانی است که هویت شان به عنوان پناهجو هیچ ارتباطی به سرزمین مادری، زبان، فرهنگ، دین، رنگ پوست، جنسیت و … نداشته و در عوض مشکلات و دردهای مشترکی دارند که در کنار هم می توانند به خواسته ها و حقوق و نیازهای عمومی شان دست یابند.

ما به عنوان گروهی از پناهجویان مقیم ایالت بایرن آلمان، با تمام وجود به حرکتی که آغاز شده است متعهدیم و  باور داریم که در صورت پایبندی به این حرکت، جمع های پناهجویی معترض و همبسته شکل خواهند گرفت و به خواسته هایشان دست خواهند یافت حتی اگر این مهم در دوران پناهجویی ما محقق نشود. همبستگی و همراهی پناهجویان از هایم های مختلف، می تواند در روند یک مبارزه جمعی با تاکید بر دستیابی به اهداف مشخص محلی در کوتاه مدت، به جریانی قوی در جهت تغییر شرایط غیر انسانی پناهجویان در ایالت بایرن آلمان بدل گردد. هر چند به باور ما، به محض شکل گیری تجمعات اعتراضی و انجام اقدامات اولیه، امکان این که پناهجویان هایم های سایر ایالات کشور آلمان و حتی پناهجویان کشورهای دیگر نیز پا به عرصه بگذارند بسیار زیاد است.

ما از همه جمع های پناهندگان، مهاجران، دانشجویان، تشکل های سیاسی، جمع های مدافع حقوق بشر، جمع های مخالف جنگ، و همه کسانی که برای ساختن دنیایی بهتر تلاش می کنند درخواست حمایت می کنیم. همراهی و حمایت شما از هر طریق و به هر مقیاسی که باشد، برای تقویت و گسترش این حرکت اعتراضی بسیار مغتنم و مفید خواهد بود. لطفا توجه فرمایید که ما در جهت سازمان دادن حرکت اعتراضی در راستای تغییر وضعیت دشوار پناهجویان تلاش می کنیم و در عین حال که معتقدیم مبارزه با مولد ستم سبب هم پوشانی جریان های تحول خواه می گردد، اما تاکید می کنیم که هدف از این حرکت اعتراضی مطرح کردن و دستیابی به خواسته های پناهجویان بوده و از شما به عنوان حامیان این جریان، خواهشمندیم در این راستا به ما بپیوندید.

ما؛ شماری از پناهجویان ایرانی، افغانی، کرد، عراقی و …  از هایم های مختلف پناهندگی در ایالت بایرن، در اولین حرکت اعتراضی از دریافت بسته های غذایی هفتگی خود، خودداری نموده و حتی با وجود تهدیدها و فشارهای وارد شده، به نافرمانی خود ادامه دادیم تا نشان دهیم تا دست یابی به خواسته هایمان آرام نخواهیم نشست. اما در حرکت بعدی؛ در حال شکل دادن و هماهنگی یک تجمع اعتراضی هستیم، چرا که معتقدیم “خیابان” - همچون همیشه - بهترین مکان برای پیوند خوردن بدنه های معترض و حامی، و نیز بهترین مجال برای بیان خواسته ها و اهداف این حرکت، مستقیما از زبان خود معترضان می باشد.

از این رو از همه کسانی که امکان همراهی دارند خواهشمندیم با پیوستن به تجمع اعتراضی که توسط پناهجویان ایالت بایرن سازمان داده شده است، ما را در برگزاری هر چه پر رنگ تر و توانمندتر آن یاری نمایید. فراموش نکنیم که شکل دادن هر چه موثرتر و منسجم تر اولین اعتراض جمعی خیابانی، در جهت تثبیت این حرکت اعتراضی، بسیار ارزشمند و پر اهمیت خواهد بود.

زمان : روز 13 فوریه - ساعت 13:00

مکان : Würzbrug , Haupt bahnhof

جمعی از پناهجویان ایالت بایرن

Invitation to join the Refugees Protest

In the first hours of January 29, in the Bayern state’s Würzbrug refugee camp, an asylum seeker hanged himself from the window with his bed sheets and ended his struggle to find a way to be able to live with dignity in a human society. Unfortunately, Mohamad Rahsepar is not the first one who succumbs to the harshness of the treatment many refugees are facing in their homeland which drives them to seek asylum in other countries where they encounter confusion, lack of health, food, hygiene and inhuman treatment and humiliation; this situation is worsened with depression, homesickness and other pressures which ultimately, drive many of the most vulnerable ones to suicide. 

How can we prevent that? Surely, the answer would not be to swallow our anger and accept the daily tyranny; neither acting as a victim could help us in any way in order to attract attention and/or sporadic humanitarian financial help. Against abuse, regardless of the time and place it occurs, we have to stand up for our rights and fight back. We have to denounce the tyranny hidden hypocritically in the so-called humanitarian authorities and do our best to bring change. The asylum seeker who has to leave his country and take refuge in the countries who are supposed to apply and endorse Human Rights and does not get his/her rightful place has to take certain steps to gain back his/her dignity: .

.In the first stage, in order to defend themselves, the contesting refugees need a common front. The communal lives in the camps can be their relating factor which is not influenced by their original countries, languages, religions or sex; therefore they can focus on their common pain and struggle in order to help each other achieve their needs and rights. 

We are a group of refugees residing presently in Germany’s Bayern state; We are totally dedicated to the movement that has started and we believe that if we are committed to it, we can create refugee groups who will express themselves in solidarity and will attain their rights, even if it would not occur during our time as asylum seekers. Solidarity between all refugees from different camps based on concrete short term and local goals, can ultimately lead to real change in the inhuman situation most of them are facing the Bayern province. Although, we believe that as soon as we get our movement started and take our first steps, there would always be room for the asylum seekers of other provinces to join us and even become an international movement. 

We ask all refugees, immigrants, students, political formations, Human Rights activists, Anti-War activists and all those who are trying to build a better world to acknowledge us. Your support and solidarity in any kind of way can help and spread this movement. Please take note that our only purpose is to change the harsh situation of the asylum seekers but at the same time, we believe that this movement is on the same tracks of any progressive change activity; nevertheless, we need your support to change the horrible situation asylum seekers are facing. 

We are a number of Iranian, Iraki, Afghan and other nationalities asylum seekers from different refugee camps from the Bayern province. In our first contesting action, despite the pressures and threats, we have refused our weekly food packages in order to show that we will not rest until we achieve our goals. For our next action, we are planning a contesting gathering as we believe that “streets”, like always, are the best place to solidify the relationship of the many leveled activists and supporters; it is also the best place for us to express our needs and goals. 

Therefore, we, asylum seekers of the province of Bayern ask all who can join us in the protest gathering we have organized to join and help us in any way you can. Let us remember that succeeding in transferring our message in our first action will help consolidate this movement and your participation is extremely valuable and important for us.                                                                                                                                                                                                                 Time: February 13, 2012- at 1 pm.                                                                                                                                     Location: Würzbrug , Haupt bahnhof.                                                                                          

Foto 4 Febr. 4 Anmerkungen In der GU Würzburg wurden gestern die gelieferten Lebensmitteln von den Flüchtlingen untereinander aufgeteilt. Es sind noch etwa 30% übrig, sie werden sparsam essen um über das Wochenende zu kommen. Das heisst jedoch, dass sie SPÄTESTENS am Montag (besser wäre bis Sonntagabend) UNBEDINGT neue Lebensmittel brauchen. Es wird Essen für ca 100-120 Leute benötigt. Wir haben noch etwas Spendengelder übrig, allerdings bei weitem nicht genug. Es werden daher weiterhin Geldspenden oder Lebensmittelpakete benötigt.Es werden ausserdem Gelder für die Asylbewerber aus Aub benötigt, vor allem um die Fahrkarten nach Würzburg am 13. Februar zu finanzieren. Aus eigenen Mitteln ist das nicht machbar. Die meisten dort haben weder Internet noch Handy, und wenn, haben sie wenig Guthaben, daher wäre es wichtig ihnen die Möglichkeit zu geben sich vor Ort mit ihren Freunden in der Würzburger GU austauschen und vernetzen zu können.Für eine Spende wie immer einfach einen Kommentar auf der Seite hinterlassen, wir kontaktieren euch dann. Bei Fragen 0160/97798570. Wer selbst hinfahren will, die Adresse der GU Würzburg/Veitshöchheim:Veitshöchheimer Straße 100, 97080 WürzburgWenn ihr vor der GU seid,  bitte unter 0176/69355356 Bescheid sagen, dann kommen Leute aus der GU zu euch und holen die Lebensmittel. Benötigt wird Brot (wenn möglich in Scheiben), Wurst (kein Schwein), Käse, Milch und Getränke. Gerne auch Knabbereien oder Anderes!Bitte TEILEN und an Freunde, Vereine, Gruppen, uä WEITERLEITEN! Ruft bei Bäckereien, Metzgern, Supermärkten an ob sie etwas Spenden!https://www.facebook.com/pages/Solidarit%C3%A4t-mit-den-Bewohnern-des-Asylbewerberheims-W%C3%BCrzburg/232568653495872

In der GU Würzburg wurden gestern die gelieferten Lebensmitteln von den Flüchtlingen untereinander aufgeteilt. Es sind noch etwa 30% übrig, sie werden sparsam essen um über das Wochenende zu kommen. Das heisst jedoch, dass sie SPÄTESTENS am Montag (besser wäre bis Sonntagabend) UNBEDINGT neue Lebensmittel brauchen. Es wird Essen für ca 100-120 Leute benötigt. Wir haben noch etwas Spendengelder übrig, allerdings bei weitem nicht genug. Es werden daher weiterhin Geldspenden oder Lebensmittelpakete benötigt.

Es werden ausserdem Gelder für die Asylbewerber aus Aub benötigt, vor allem um die Fahrkarten nach Würzburg am 13. Februar zu finanzieren. Aus eigenen Mitteln ist das nicht machbar. Die meisten dort haben weder Internet noch Handy, und wenn, haben sie wenig Guthaben, daher wäre es wichtig ihnen die Möglichkeit zu geben sich vor Ort mit ihren Freunden in der Würzburger GU austauschen und vernetzen zu können.

Für eine Spende wie immer einfach einen Kommentar auf der Seite hinterlassen, wir kontaktieren euch dann. Bei Fragen 0160/97798570.
Wer selbst hinfahren will, die Adresse der GU Würzburg/Veitshöchheim:
Veitshöchheimer Straße 100, 97080 Würzburg

Wenn ihr vor der GU seid,  bitte unter 0176/69355356 Bescheid sagen, dann kommen Leute aus der GU zu euch und holen die Lebensmittel. Benötigt wird Brot (wenn möglich in Scheiben), Wurst (kein Schwein), Käse, Milch und Getränke. Gerne auch Knabbereien oder Anderes!

Bitte TEILEN und an Freunde, Vereine, Gruppen, uä WEITERLEITEN! Ruft bei Bäckereien, Metzgern, Supermärkten an ob sie etwas Spenden!

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